Aa fiebrigii

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Finde hier Informationen ĂŒber Aa fiebrigii, eine Orchidee aus Bolivien und Argentinien.

Aa fiebrigii
Trivialname
Botanischer NameAa fiebrigii, syn. Altensteinia fiebrigii
TypOrchidee, Hochlandpflanze
HerkunftBolivien, Argentinien
FamilieOrchideen (Orchidaceae)

Über Aa fiebrigii

Orchideen sind eine der grĂ¶ĂŸten Familien innerhalb der BlĂŒhpflanzen.

Das natĂŒrlich Verbreitungsgebiet der Aa fiebrigii liegt in den Hochanden in Bolivien und Argentinien. Dort wachsen sie terrestrisch in WĂ€ldern oder Grasland in Höhenlagen von etwa 1700-2700 m.

Diese hoch spezialisierte botanische Art ist eine kalt wachsende Wildorchidee. Diese Orchideen werden nicht oder nur vereinzelt als Liebhaberpflanzen kultiviert.

Wuchsform

Es handelt sich um eine ausdauernd und krautig wachsende Pflanze.

Eine Besonderheit dieser Orchideen sind lange oft transparente HochblĂ€tter am BlĂŒtenstiel und BlĂŒtenstand, die schuppig ĂŒbereinander liegen und sich oft erst beim Öffnen der BlĂŒte zurĂŒckbiegen.

Aa fiebrigii bildet fleischig verdickte Wurzeln. Diese Spezies besitzt keine Pseudobulben.

BlÀtter

Die BlĂ€tter von Aa fiebrigii sind verdickt und an einem meist kurzen Spross als grundstĂ€ndige Rosette angeordnet. Sie sind glatt und grĂŒn und treiben oft erst nach der BlĂŒtezeit aus.

Die Blattform ist spitz-eiförmig mit glattem Rand.

BlĂŒte

Aa fiebrigii tragen relativ kleine glasig weiße BlĂŒten.

Die seitlich aus den Achselknospen zwischen zwei BlÀttern wachsende gestielte Infloreszenz wÀchst traubenförmig in mehr oder weniger zylindrischer Form.

Diese Art bildet orchideentypisch eine zygomorphe BlĂŒte mit nur einer Symmetrieachse. Aa fiebrigii hat braune papierartige HochblĂ€tter (Brakteen).

Eine Eigenarten vieler OrchideenblĂŒten ist die Drehung jeder Knospe vor ihrer Entfaltung um 180° (Resupination). Dabei wandert die Lippe vom oberen ans untere Ende der BlĂŒte und dient dort als Schauapparat und Landeplattform fĂŒr BestĂ€uber.

Die BlĂŒten der Aa fiebrigii sind jedoch nicht resupiniert, so dass die kappenförmige Lippe am oberen Ende der BlĂŒte liegt.

Bei Orchideen ist das fertile Staubblatt mit dem Stempel zu einer SĂ€ule verwachsen. Die Pollen wiederum sind zu klebrigen Pollenpaketen (Pollinien) gebĂŒndelt. 

Diese Orchidee lockt BestÀuber durch ihren unangenehmen Geruch an. Typische BestÀuber am Naturstandort sind Fliegen.

Ähnliche Orchideen

Aa fiebrigii gehört zur botanischen Familie der Orchideen.

Die Aa-Arten wurden lange der Gattung Altensteinia zugeordnet. Einzelne Populationen dieser oft selbstbestÀubenden Pflanzen sind bis heute kaum beschrieben.

Man findet außerdem diese Arten in der Gattung Aa sp.:

Links

[1] Orchids.org [engl.]: Orchid Genus Aa

[2] World Flora Online [engl.]: Gattung Aa

[3] Global Biodiversity Information Facility (GBIF) [engl.]: Bildergalerie

[4] INaturalist [engl.]: Gattung Aa

[5] Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES): Gattung Aa